technicoll® 8053 750 g Dose, Kontaktklebstoff mit guter Wärmebeständigkeit

Details:
technicoll® 8053, 750 g Dose
Kontaktklebstoff mit guter Wärmebeständigkeit
Art.Nr.: 12701
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Menge:
Dose

technicoll® 8053, 750 g Dose

Kontaktklebstoff mit guter Wärmebeständigkeit

Anwendung:

Vielseitiger Kontaktklebstoff mit langer Kontaktklebezeit. Deshalb besonders für Flächenklebungen von Kunststoffplatten, Gummi mit Metallen und Holzwerkstoffen geeignet. Mit technicoll® 8053 durchgeführte Klebungen besitzen eine gute Wärmebeständigkeit. Diese kann durch die Zugabe des Vernetzers technicoll® 8355 noch erhöht werden.

 Anwendungsbeispiele:

Kunststoffplatten (z.B. DKS, HPL, GFK, Hart-PVC) auf Metalle und Holzwerkstoffe, Gummibeläge/Metallwalzen, einkleben von Moosgummidichtungen in Nuten 

Verarbeitungs-/Produktdaten:

- Basis: Polychloropren
- Viskosität: (+20 °C) ca. 1.200 mPas
- Feststoffgehalt: ca. 21 %
- Dichte 0,9 g/cm3
- Farbe braungelb
- Ablüftzeit ca. 1 bis 3 Minuten
- Kontaktklebezeit 15 – 25 Minuten (Abhängig von Temperatur, Substrat und Auftragsmenge)
- Auftragsart beidseitig Vernetzer mit oder ohne technicoll® 8355 Mischungsverhältnis 100:3 (g/g)
- Topfzeit ca. 4 Stunden
- Verarbeitungstemperatur +15 °C bis +25 °C
- Verbrauch 150 - 250 g/m2 (beidseitiger Auftrag)
- Verdünnung nicht notwendig, möglich mit technicoll® 8367
- Reinigung/Werkstück technicoll® 8367 oder technicoll® 9901 (Metallreiniger-Spray) oder technicoll® 9902 (Kunststoffreiniger-Spray)
- Reinigung/Werkzeug technicoll® 8367 oder technicoll® 9901 (Spray)
- Reinigung Ausgehärteter Klebstoff kann nur mechanisch entfernt werden.
- Zulässige Lagerzeit Mindestens 1 Jahr bei kühler und trockener Lagerung im verschlossenen Originalgebinde.
- Bevorzugte Lagertemperatur +10 °C bis +25 °C
- Kälteverhalten Nicht frostempfindlich. Eindickung bei tieferen Temperaturen. Nach Temperierung auf Verarbeitungstemperatur voll verwendungsfähig.


Bevorzugte Werkstoffe:

Gummi Metalle
Leder PUR-Schaumstoff
Gewebe miteinander und mit              Holzwerkstoffen
Kork Oberflächen (grundiert, beschichtet)
Kunststoffe
(HPL, DKS, GFK, PVC-hart)


NICHT geeignet für:
PE, PP, PTFE (Teflon®), POM, Silikon, PVC-weich (Kunstleder), PS-Hartschäume (z.B. Styropor®)

Wegen der Vielzahl der möglichen Materialien und Unterschiede im Adhäsionsverhalten sind vor dem praktischen Einsatz Haftungsversuche notwendig.

Untergrundvorbereitung:

Die Klebeflächen müssen trocken und sauber, insbesondere frei von Öl, Fett oder Trennmitteln sein. Das Anschleifen der Klebeflächen verbessert in vielen Fällen die Verbundfestigkeit. Bei Gummi und Metallen ist es generell anzuraten.

Verarbeitung:

Der Klebstoff muss vor Gebrauch aufgerührt werden. technicoll® 8053 ist auf beide Klebeflächen der Fügeteile in dünner, gleichmäßiger Schicht aufzubringen (Pinsel, Spachtel, Walze, verdünnt mit einer Spritzpistole). Sehr raue Beschichtungsflächen erfordern einen etwas stärkeren oder nach der Trocknung des ersten, einen weiteren Auftrag. Nach dem Auftragen muss das Lösemittel ablüften. Normalerweise beträgt die Wartezeit wenige Minuten. Sie ist von der Auftragsmenge und dem Raumklima abhängig. Der richtige Zeitpunkt für die Klebung ist gekommen, sobald der Klebstoffauftrag beim Berühren mit dem Finger keine Fäden mehr zieht, sich aber noch deutlich klebrig anfühlt. Anschließend sind die Teile passgenau zusammenzulegen und kurz und kräftig gegeneinander zu pressen. Die sofortige gute Verbundfestigkeit ermöglicht in den meisten Fällen eine Weiterbearbeitung der geklebten Substrate. In manchen Fällen ist es vorteilhaft die völlig trockenen und ungehärteten Klebstoffschichten mit einem Lösemittel zu aktivieren. technicoll® 8367 wird dazu mit einem Schwamm oder Tuch hauchdünn auf die Klebstoffschicht aufgetragen. Anschließend muss sofort verklebt werden. Eine Beurteilung der Endfestigkeit und Beständigkeit kann erst nach einigen Tagen erfolgen.



Zur besonderen Beachtung: Alle Angaben entsprechen unseren heutigen Kenntnissen und Erfahrungen, zum Zeitpunkt der Drucklegung, sind unverbindlich und entbinden nicht von eigenen Eignungsversuchen für die beabsichtigten Verfahren und Zwecke. Ein Gewährleistungsanspruch kann daher aus diesen Angaben nicht abgeleitet werden.